Konvertieren abseits von Religion: Grundlegendes zur Conversion-Optimierung

Leon HoffmannConversion-Optimierung, Online-MarketingLeave a Comment

Konvertieren abseits von Religion: Grundlegendes zur Conversion-Optimierung

Wenn wir von konvertieren sprechen, ist nicht der Wechsel der Glaubensgemeinschaft gemeint. Oder doch?

Es geht darum, den Besucher einer Website in die Gruppe derer wechseln zu lassen, die glauben, dass die angebotenen Produkte ihnen helfen, ihre Probleme zu lösen. Also der Statuswechsel vom Leser zum Newsletter-Abonnenten, vom Interessenten, zum Kunden, vom User zum Lead oder vom Lead zum Sale.

In den sogenannten Konversionsphasen durchlaufen die Website-Besucher
einzelne Schritte, die das Ziel haben den User konvertieren zu lassen, also die Most Wanted Action durchzuführen. Dies könnte zum Beispiel der Download eines Ebooks (Lead) oder der Kauf eines Produkts (Sale) sein.

Damit dieses Ziel erreicht wird, müssen gewisse Voraussetzungen erfüllt werden:
Das Angebot (Service oder Produkt) muss dem User bekannt sein (awarness), für den User relevant und interessant sein (image) und den Kaufwunsch der Zielperson wecken.

Im Online Marketing sind die einzelnen Konversionsphasen einzelnen Websites (Landing Page, Kontaktformular) oder Medien (Email, Anzeige) der „Customer Journey“ zuzuordnen.

Conversion-Optimierung

Eines de bekanntesten Konverionsmodelle ist das so genannte A.I.D.A. Modell.
A=Attention, Aufmerksamkeit wecken
I=Interest, Interesse wecken
D=Desire, Kaufwunsch wecken
A=Action, Konversion

Conversion-Optimierung

Gelangt der Besucher der Website beispielsweise über Google-Suche auf eine Website (Attention) und wird auf der Landing Page überzeugt, dass das Produkt relevant ist (Interest), enthält weitere Informationen auf einer Produktseite (Desire) und wird per Call to Action zur Platzierung im Warenkorb veranlasst, um dann den Weg über den Bezahlprozess (Action) bis zur Bestätigungsemail zu gehen, so ist dies die „Customer Journey“ und die einzelnen Medien (Goolge-Suchergebnisse, Produktseite, Warenkorb und Bezahlseite, Bestätigungsemail) stellen die Konversionsphasen dar.

Der Fakt, dass ein durchschnittlicher Website-Besucher erst nach dem siebten Kontakt mit dem Anbieter online einen Kauf tätigt, zeigt, dass der Prozess in der Realität, vor allem bei hochpreisigen Produkten, oft deutlich komplexer ist.

Die Ansprache, Interesse- und Vertrauensbildung, Platzierung als relevanter Anbieter bis hin zum Kauf findet oft über komplexes Multichannel Marketing und zum Beispiel Re-Targeting statt.

Oft fängt die Conversion-Optimierung für kleinere Online-Unternehmen zuallererst auf der eigenen Homepage statt. Dabei geht es darum die „Customer Journey“ möglichst benutzerfreundlich zu gestalten und simpel zu halten.

Ein klarer Call to Action, aktivierende Texte und eine intuitive Usability sind wichtige Elemente der Conversion-Optimierung.

Mehr zum Thema Conversion-Optimierung findest du hier auf dem Blog.
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